Spike2 ist das bevorzugte Datenerfassungssystem für Tausende von Forschern in aller Welt. Egal ob Sie an einfacher Datenerfassung oder einem kompletten Paket für Experimentsteuerung, Aufzeichnung und Analyse interessiert sind - Spike2 bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Systemen.
Spike2 beinhaltet Aufzeichnungs- und Analysefunktionen für eine breite Vielfalt von Forschungsanwendungen. Sie müssen keine Extramodule für spezifische Aufgaben dazukaufen.
Spike2 bietet höchste Leistung und Flexibilität für anspruchsvolle Anwendungen, die ansonsten oft sehr spezialisierte Einrichtungen erfordern, darunter z.B. extrazelluläre Multi-Elektroden-Aufzeichnung sowie komplexe Stimulus-Zeitsteuerung und -Erzeugung.
Spike2 hat die richtigen Abtast- und Analysefunktionen für den Bedarf der meisten Forscher. Außerdem verfügt Spike2 über eine integrierte Scriptsprache, die weitaus mehr Flexibilität bietet als bei vielen Konkurrenzprodukten. Sie ermöglicht die Automatisierung wiederholter Aufgaben und stellt zahlreiche zusätzliche Tools für Forscher bereit, die lieber ihre eigenen Anwendungen schreiben.
Vorhandene Aufzeichnungsdaten von vielen anderen Systemen lassen sich in Spike2 importieren und mit seiner extrem vielseitigen Software analysieren.
Spike2 unterstützt den Datenexport in Spreadsheet-, Text-, Binär- und Matlab-Dateien.
Spike2 bietet leistungsfähige Datenerfassung und zeitsparende Analysefunktionen. In Kombination mit einer CED-Laborschnittstelle der Produktfamilie 1401 erhalten Sie so ein höchst wertvolles und kosteneffektives Datenerfassungspaket für jedes Labor.
Merkmale und Funktionen
Schnelle und einfache Navigation durch Ihre Daten mit der intuitiven Benutzeroberfläche; Zoom und Bildlauf per Maus oder Tastatur
Aufzeichnung verschiedenster Datenarten, darunter Wellenformen, Ereigniszeiten, codierte Marker und unterschiedene Spitzendaten einer oder mehrerer Einheiten in Echtzeit
Erstellen einfacher und komplexer Protokolle von Wellenform- und Impulsausgaben
Manuelle oder automatische Erkennung von Features, Aufzeichnung von Messwerten anhand getriggerter oder zyklischer Daten
Online- und Offline-Analyse von Wellenform- und Ereignisdaten mehrerer Kanäle
Datenverarbeitung anhand von Funktionen, darunter Filtern, Rektifizieren, Interpolation und arithmetische Berechnungen zwischen Kanälen
Anzeigen und Exportieren von Bildern ganz nach Bedarf mit vielseitigen Anzeigeoptionen, darunter getriggerte Aktualisierung mit optionaler Überzeichnung und 3D-Anzeige sowie duplizierte Fenster mit unabhängigen Anzeige-Einstellungen
Aufzeichnen sehr vieler Kanäle durch Synchronisierung mehrerer CED 1401 mit einem 1401-Mastergerät
Anpassung des Programms mithilfe integrierter Scriptsprache für optimale Steuerung - von einfacher Automatisierung bis zu komplexen Analysefunktionen
Wiedergabe von Datendateien mit simultaner Ausgabe von Wellenform-Daten über 1401 DACs oder Computer-Soundkarte
Aufzeichnen von Video und Audio parallel zu Spike2 Datendateien
EKG-Aufzeichnung mit automatischer Erkennung von R-Zacken und BD-Merkmalen sowie Zeichnung des mittleren BD
Online-Mehrkanal-Spitzenunterscheidung mit "Spike Monitor"-Anzeige
Automatisierte Messung von Amplitude und Latenz einer Spitzengruppe, mit 3D-Überzeichnung
Datenerfassung mit einem CED1401
Einstellen unterschiedlicher Wellenform-Abtastraten pro Kanal
Aufzeichnen großer Datendateien bis 1 TB
Erfassen und Klassifizieren von Spitzendaten einer oder mehrerer Einheiten in Echtzeit
Verschiedene Modi für kontinuierliche, intern zeitgesteuerte oder getriggerte Aufzeichnung
Aufzeichnen von Multimedia-Video und -Audio, zeitgekoppelt mit Spike2-Daten
Speichern von Ereignisdaten auf bis zu 8 Kanälen mit Zeitauflösung in Mikrosekunden
Loggen präzise zeitgesteuerter und codierter 8-Bit-Digitaleingänge
Kennzeichnung von Datensätzen mit Textnotizen und Tastaturmarkern
Schneller Wechsel zwischen Experiment-Einstellungen mit einem einzigen Mausklick
Kalibrieren von Wellenformen mit verschiedenen Methoden, darunter Werte, Flächen, Steilheiten
Automatisches Speichern und Sequenzieren mehrerer Dateien mit optionalem Trigger-Start
Wiederherstellung von Datendateien bei unplanmäßigem Systemausfall
Konfigurieren dynamisch programmierbarer Verstärker, darunter der rauscharme, isolierte Vorverstärker CED 1902
Kanal in Abtastkonfiguration eingerichtet
Experimentsteuerung und Stimulussequenzierung
Mit seinen bis zu 16 TTL- und 8 Wellenform-Ausgängen kann der Spike2 Ausgabesequenzer komplexe Protokolle für die Experimentsteuerung und Stimulussequenzierung während der Datenerfassung ausführen. Die Zeitsteuerung wird von der CED 1401 Schnittstelle gehandhabt, nicht vom Host-Computer, und ist deshalb extrem präzise.
Für Ausgabeprotokolle gibt es zwei Verwaltungsansätze. Ein Grafik-Editor bietet alle Funktionen, die Benutzer im Normalfall brauchen, und ermöglicht die Erstellung mehrerer Sätze von Impulsausgaben, darunter Rechteckimpulse, Sinuswellen, Rampen sowie zuvor aufgezeichnete oder benutzergenerierte Wellenformen. Für komplexere Anwendungen steht ein Text-Editor zur Verfügung, mit dem sich Sequenzer-Schritte direkt bearbeiten lassen. Auf diese Weise können Sequenzen mithilfe von Scriptsprache, Variablen und Tabellen interaktiv gesteuert werden.
Ferner hat der Sequenzer Echtzeit-Zugriff auf eingehende Wellenformen und Ereignisdaten, so dass Benutzer direkt auf veränderte Wellenformpegel und erkannte Ereignisse reagieren können.
Einrichtung von Wellenform- und digitalen Ausgaben mit dem grafischen Sequence-Editor
Spitzenerkennung und -sortierung
Spike2 identifiziert und sortiert Aktivitäten einer oder mehrerer Einheiten, online und offline. Das System kann Ereignisse anhand einfacher Schwellenüberschreitungen markieren oder bis zu 32 Kanäle online durch Vorlagen-Zuordnung von Einzelspur- und n-trode-Daten zu ganzen Spitzenformen sortieren.
Für die Aufzeichnung mit mehreren Einheiten bietet Spike2 praktische Tools zum Sortieren von Spitzen nach Wellenform. Alle Ereignisse, die einen Schwellenwert überschreiten, werden erfasst. Anschließend werden Spitzen durch eine Kombination von Vorlagen-Zuordnung und Clusterbildung basierend auf Hauptkomponentenanalyse, benutzerdefinierten Messwert-Korrelationen oder Fehlern verschiedenen Einheiten zugeordnet. Zudem ist eine interaktive Sortierung von Spitzen möglich, indem man einfach eine Linie durch überzeichnete Spitzen zieht und alle klassifiziert, die diese Linie überschneiden. Mithilfe einer Spitzenkollisionsanalyse lassen sich Einheiten-Kollisionen separieren. Dazu wird die aktuelle Spitzenform mit Paaren von vorhandenen Vorlagen verglichen.
Bei der Clusterbildung werden Messwerte in eine 3D-Ansicht übertragen, die sich rotieren und wiederholen lässt, um das Auftreten der Spitzen im Zeitverlauf darzustellen. Cluster lassen sich anhand automatischer Algorithmen oder durch manuelles Setzen von Ellipsen bilden. Interaktive Funktionen umfassen u.a. INTH für aktuelle Clusterklassen, Verfolgung von Clustern im Zeitverlauf und Auswahl individueller Spitzen durch Klicken auf den zugehörigen Cluster-Punkt.
Spitzenunterscheidung bei mehreren Einheiten durch Clustering mit Hauptkomponentenanalyse
Anzeige
Gleichzeitige Sichtung mehrerer Dateien, sogar während des Abtastens
Navigieren durch Datendateien mit einfachem Maus-Schwenk und -Zoom, Achsenziehen, Bildlaufleiste und Tastatursteuerung
Anzeige von Ereignissen, Spitzen und Markern als Zeiten, Raten, mittlere und momentane Frequenzen; unterschiedene Spitzen lassen sich überzeichnen - Siehe video präsentation
Verwendung duplizierter Kanäle, um Daten auf verschiedene Arten darzustellen sowie um ausgewählte Marker und unterschiedene Spitzen für eine Queranalyse getrennt anzuzeigen
Überlagern mehrerer getriggerter Sweeps mit optionaler 3D-Anzeige
Zeichnen von Wellenformen mit optionaler linearer und kubischer Interpolation oder als Sonogramme mit voreingestellten und benutzerdefinierten Farbskalen
Zeichnen von Markerdaten im Modus "State" für die Zustandsmarkierung Textmark-Kanäle (für Textnotizen) können auch gespeicherten Text im Kanalbereich anzeigen - Siehe video präsentation
Optionaler vertikaler Marker durch die ganze Datenansicht hindurch
Einstellen unabhängiger Farben für Daten und Hintergrund der einzelnen Kanäle
Einstellung der vertikalen Anordnung und Reihenfolge angezeigter Kanäle inklusive der Möglichkeit, mehrere Kanale zu überlagern
Option zur Anzeige logarithmischer Achsen für Ergebnis- und XY-Ansichten
Integrierte Unterstützung mehrerer Monitore zum Erweitern des Anzeigebereichs
Frequenzanalyse mit Wellenform-Sonogrammanzeige und berechnetem Leistungsspektrum mit Log-Achsen
Datenverarbeitung und -analyse
Wellenform-Analysen einschließlich Mittelwertbildung, Leistungsspektra und Wellenform-Korrelationen
Ereignis-Analysen einschließlich INTH, PSTH, Auto- und Kreuzkorrelationen sowie Phasen-Histogrammes
Automatisches Erkennen von Daten-Features mit "aktiven" Cursorn, darunter Trigger und Features in evozierter, spontaner Aktivität und zyklische Daten - Siehe video präsentation
Erstellen von XY-Plots und Messwertkanälen in Datendateien und Ausgabetabellen von Werten, die auf Feature-Erkennung mit Cursor basieren
Erfassen von absoluten und relativen Positionsmesswerten, Datenwerten und statistischen Messwerten zwischen Cursorn mit bis zu 10 aktiven Cursorn pro Ansicht
Schnelles Erfassen von Zeit- und Amplitudenwerten durch einfaches Ziehen des Mauszeigers
Ableiten "virtueller Kanäle" von vorhandenen Wellenform- und Ereigniskanälen, definiert nach benutzereigenen Ausdrücken (Kanal-Arithmetik). Optionen beinhalten mathematische Funktionen und Vergleichsoperatoren
Generieren von Funktionen in "virtuellen Kanälen", darunter Sinus, Viereck, Dreieck, Hüllkurven und Polynome
Dynamisches Verarbeiten von Wellenformen, online und offline; Verfahren umfassen Rektifikation, Glättung, DC-Removal, Down-Sampling, Medianfilter und RMS-Amplitude
Erstellen änderbarer temporärer Kanäle mit kopierten oder abgeleiteten Daten
Digitales Filtern von Wellenformen (FIR und IIR) mit interaktivem Filter-Design
Interaktive Anpassung von Daten mit Funktionen wie Exponential-, Sinus- und S-Kurven, Gaußschen Kurven oder Polynomen
Automatisieren wiederholter, mehrteiliger und selbst definierter Analysen mithilfe der Scriptsprache
Anwendung von interaktivem IIR-Kerbfilter zur Reduzierung des Netzstrom-Artefakts
Script-gesteuerte Kreuzkorrelationsanalyse bei mehreren Einheiten
Scriptsprache
Die integrierte Scriptsprache des Spike2 bietet Vorteile für jeden Benutzer, vom kompletten Anfänger bis zum erfahrenen Programmierer. Selbst die einfache Automatisierung oft wiederholter Aufgaben mit festen Parametern kann Stunden oder Tage mühsamer Analysearbeit sparen. Das Leistungsspektrum reicht bis zu komplexen Anwendungen wie z.B. die komplette Experimentsteuerung mit Online-Anwendung der Original-Algorithmen auf abgetastete Daten in Echtzeit.
Mit der Scriptsprache können Sie aber nicht nur die Funktionen von Spike2 ausführen, sondern auch Ihre ganz eigenen Schnittstellen- und Design-Algorithmen erzeugen. Eine einfache Makro-Aufzeichnungsfunktion bietet einen Einstiegspunkt für die Erstellung neuer Scripts. Die Scriptsprache umfasst zudem Datenbearbeitungstools wie mehrdimensionale Arrays und Matrixfunktionen.
CED verfügt über eine große Sammlung von Scripts für eine breite Vielfalt gängiger und spezialisierter Anwendungen. Wenn die mit der Spike2 Software und über die CED-Website bereitgestellten Scripts Ihre Anforderungen nicht erfüllen, können Sie sich gern für ein Gespräch über Ihre speziellen Wünsche an uns wenden.
Script-gesteuerte Schlafstadium-Bewertung und -Analyse
Spike2 version 7
Wir haben uns sehr bemüht, Version 7 von Spike2 weitgehend mit Version 6 kompatibel zu halten. Das Programm liest Daten von allen vorigen Versionen. Die meisten Ressourcendaten sind kompatibel; einige Ressourcenformate wurden geändert, um neue Funktionen zu unterstützen. Scripts, die mit Version 6 ausgeführt wurden, sollten auch mit Version 7 ohne Änderungen funktionieren. Zukünftige Upgrades sind für registrierte Benutzer von Version 7 kostenlos erhältlich.
Die neue Version 7 bietet u.a. folgende Vorteile:
Die Größe von Datendateien lässt sich optional auf 1 TB erweitern (war bisher 2 GB). Da dies eine Änderung des Dateiformats beinhaltet, lassen sich solche Dateien in Version 6 lesen, aber nicht bearbeiten, und in früheren Version weder lesen noch bearbeiten. Es gibt eine neue Version der Anwendung SonFix, die Big-Dateien unterstützt
Beim Exportieren können Sie das Big-Dateiformat oder das bisherige Format mit maximaler Größe von 2 GB wählen.
Es ist möglich, Ereignis- und Marker-Daten als Vertical Markers über alle Kanäle zu zeichnen, um interessante Details zu markieren. Diese können als fixierte vertikale Cursor dienen.
TextMark-Daten lassen sich als Vertical Markers mit vertikal angezeigtem Text zeichnen.
Beim Öffnen einer großen Datei können Sie jetzt sehr viel schneller zur Mitte der Datei springen.
Der Ausgabesequencer wurde aktualisiert, er unterstützt nun Sequenzen von bis zu 8192 Anweisungen (bisher 1023) und kann bis zu 256 Variablen verarbeiten (bisher 64).
Der Ausgabesequencer unterstützt jetzt das Festlegen von konstanten Werten, und Sie können Dateien mit #include in den Ausgabesequencer einfügen.
Der Ausgabesequencer verfügt über neue Anweisungen und Erweiterungen für den Text, der während des Abtastens angezeigt wird.
Es ist möglich, beim laufenden Abtasten von Daten zu einer anderen Ausgabesequenz zu wechseln.
Die aktuelle Abtastkonfiguration lässt sich in die Zwischenablage oder das Log kopieren.
Es ist nun möglich, die Größe des Dialogs Sampling Configuration zu verstellen, um lange Kanallisten anzuzeigen.
Die Sample Statusleiste gibt nun auch die verbleibende Abtastzeit und den verbleibenden Speicherplatz in Prozent an, bevor das Abtasten endet.
Es ist jetzt möglich, mit der Scriptsprache die Größe von Arrays zu verändern
Sie können nun mit dem Schlüsselwörtern break und continue aus Schleifen herausspringen.
Es lassen sich nun Variablen in var Aussagen mit nicht-konstanten Ausdrücken initialisieren.
In Textansichten lassen sich Zeilennummern anzeigen und Sie können die Anzahl der Zeilen in einer Ansicht begrenzen.
Der neue Script-Befehl LinPred() kann zum Prognostizieren von Daten verwendet werden.
Virtuelle Kanäle unterstützen jetzt Vergleichsoperatoren sowie die Funktionen Min() und Max().
Trainingstage für Spike2 Benutzer
Systemvoraussetzungen
Spike2 Version 7 erfordert eine intelligente Laborschnittstelle CED Power1401, Micro1401 oder 1401plus sowie einen PC mit Windows 2000, XP, Vista oder Windows 7 bzw. einen Intel Macintosh mit Windows. Wir empfehlen einen PC mit mindestens 2GB Arbeitsspeicher..